Sachsens Friseure arbeiten vor Schließungen fast durch

Sachsen – Es waren die letzten Stunden waschen, schneiden und föhnen, bis Friseurmeisterin Elnara Aliieva ihren Friseursalon „El Stylista“ in Dresden aufgrund der neuen Corona-Regelungen wieder schließen muss. Schuften ist das Motto. An diesem Tag von 8 Uhr Morgens bis 22 Uhr. Vergangenes Jahr hatte sie den Salon erst eröffnet, kämpft nun um ihre Existenz.

Auch Kredite helfen der 31-jährigen Gründerin nicht über die Runden zu kommen, denn die Neueröffnung des Salons auf 3 Etagen und der eingekaufte Warenbestand wären laut Elnara schon genug Verschuldung. Ihr Friseurteam wird nun erst einmal in Kurzarbeit geschickt, im Januar wollte sie eigentlich auch eine neue Mitarbeiterin einstellen. Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig rechtfertigt die bundesweite Friseur-Schließung mit dem Gebot, Menschenleben zu retten.