Sachsens Wirtschaftsleistung bricht unter Corona ein

Auch vor der sächsischen Wirtschaft machte die Corona-Pandemie 2020 nicht halt. So verzeichnete der Freistaat einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 4,4 Prozent.

Der realbedingte Rückgang sei in Sachsen sogar noch größer als im Krisenjahr 2009 und damit die bisher deutlichste Verminderung des sächsischen Bruttoinlandsprodukts. Grund für die Entwicklung ist vor allem der Einbruch der verarbeitenden Gewerbe. Dort wurde ein preisbereinigter Rückgang der Bruttowertschöpfung um 9,2 Prozent verzeichnet. Einzig das Baugewerbe konnte um 0,3 Prozent zulegen.