Safety first im Escape Room

Gefangen hinter Gittern oder in verschiedenen Räumen – und nur durch das Lösen von Rätseln kann man sich befreien. Sogenannte Escape Rooms haben in den vergangenen Jahren immer mehr an Beliebtheit gewonnen. Nach einem tragischen Brand in einem solchen Raum im polnischen Koszalin bei dem fünf Mädchen ums Leben kamen, stellt sich auch in Deutschland die Frage der Sicherheit.

Wie müssen solche Erlebnisräume eigentlich gesichert werden? Mike Enzmann vom Brandschutz Sachsen hat sich mit dem Thema genauer befasst.

O-Ton MIKE ENZMANN – Brandschutz Sachsen Niederlassungsleiter Chemnitz und Dresden

Im Escape Room in Chemnitz werden die eingeschlossenen Gruppen permanent durch speziell geschulte Mitarbeiter überwacht und erhalten bei Bedarf Tipps zum lösen der Rätsel. Im Notfall könnte der Mitarbeiter also sofort eingreifen.

O-Ton RICO NEUMANN – Inhaber Escape Room Chemnitz

Spezielle Voraussetzungen müssen die Betreiber solcher Abenteuer-Räume allerdings nicht erfüllen. Dem Brandschutz Sachsen liegt keine gesetzliche Regelung vor.

O-Ton MIKE ENZMANN – Brandschutz Sachsen Niederlassungsleiter Chemnitz und Dresden

Rico Neumann vom Escape Room Chemnitz bereitet seine Gäste vor Beginn des Spiels auf mögliche Gefahren vor. Damit jeder im Extremfall reagieren kann.

O-Ton RICO NEUMANN – Inhaber Escape Room Chemnitz

Für die Sicherheit in Chemnitz ist also gesorgt. Wer sich der Herausforderung stellen will, muss keine Bedenken haben.