Sicherheitsaktion in Sachsen beendet

Wie in jedem Jahr fand auch 2020, die Verkehrssicherheitsaktion der Polizei zum Schulstart statt. Insgesamt wurden 3.289 Verkehrssünden geahndet. Obwohl laut Innenministerium die meisten Autofahrer vor Grundschulen die geltenden Temporegeln beachteten, waren an den landesweit 2.160 Kontrollstellen Fahrzeugführer schneller als erlaubt. Von den geandeten Fällen, waren 2.890 Verwarngelder und 399 Bußgelder. Damit sind es deutlich mehr als im Vorjahr. Noch 2019 mussten 1.789 Verwarn- und 163 Bußgeldbescheide vergeben werden. Der absolute Spitzenwert wurde im Bereich Zwickau mit 65 km/h, also gut das Doppelte der erlaubten 30 km/h, gemessen. Neben den Temposündern, wurden auch Verstöße gegen das Handyverbot am Steuer und das Misachten des Anschnallgebots geahndet. Besonders an Stellen an denen Kinder Straßen überqueren, ist eine ungeteilte Aufmerksamkeit für den Straßenverkehr pflicht. Oftmals können die Kinder eine mögliche Gefahrensituation nicht rechtzeitig erkennen. Die Verkehrsaktion „Die Schuke hat begonnen“ lief insgesamt drei Wochen.