St. Jakobikirche lässt altgothischen Altar wieder aufleben

Am Samstag, dem 3. Februar, wird in der St. Jakobikirche im Chemnitzer Stadtzentrum der Grundstein für die Neuaufstellung des Hesse-Breuer-Altars gelegt.

Der Altar musste 2011 im Zuge von Restaurierungsarbeiten in der Kirche abgebaut werden.

Dabei wurden Schäden behoben und Malereien wieder instand gesetzt.

Nun wird das Herzstück der St. Jakobikirche wieder aufgebaut.

Im Zuge dessen soll das historische Kunstwerk von einer Stele ummantelt werden.

Die Gemeinde hofft, den Altar bis zum Pfingstsonntag den 20. Mai, wieder in den Dienst nehmen zu können.

Nach der Grundsteinlegung am Samstag, 17 Uhr, wird es ein Cello-Konzert geben.

Der Flügelaltar entstand etwa um 1504. Dessen Teile wurden von verschiedenen Künstlern aus der spätgotischen Zeit erstellt.

Ursprünglich war der Altar für die Chemnitzer Johanniskirche geschaffen worden. Ab dem 18 Jahrhundert wurde dieser aber nicht mehr genutzt und an verschiedenen Stellen aufbewahrt.

Seit Ostern 1970 hat das Kunstwerk seinen Platz in der St. Jakobikirche gefunden.