Stadt investiert fast 62 Millionen Euro in die Verkehrsinfrastruktur (Video)

Die Landeshauptstadt Dresden investiert in diesem Jahr mehr als 61 Millionen Euro in den Erhalt und Ausbau von Brücken, Fahr-, Rad- und Gehbahnen. Die wichtigsten Baumaßnahmen fassen wir Ihnen jetzt unter anderem zusammen. Zu den größten Bauprojekten 2018 gehört zweifelsohne die Umgestaltung des Bereichs um die Kesselsdorfer Straße. Im Zuge des Projektes Stadtbahn 2020 sollen dort ab Juni die Verkehrsanlagen für 2,6 Millionen Euro angepasst werden. Damit wird eine der Hauptverkehrsadern Löbtaus zur Großbaustelle. Auch in Schönfeld-Weißig, Strehlen und am Neumarkt sollen in diesem Jahr große Projekte ins Rollen gebracht werden. Die Dürerstraße Ecke Hans-Grundig Straße in Dresden Johannstadt ist eine der Unfallschwerpunkte der Stadt. Der soll nun entschärft werden. Ab Juli sollen hier die die Stoppschilder gegen einen Kreisverkehr mit Zebrastreifen ausgetauscht werden. Bis April 2019 sollen die Arbeiten für 950 Tausend Euro dauern. Im Zuge der Arbeiten am neuen Schulcampus Tolkewitz wird die Kipsdorfer- sowie die Schlömilchstraße ausgebaut. Grenzstraße, Dorotheenstraße und Chemnitzer Straße werden auch in Angriff genommen.

BERGSTRAßE IN SCHÖNFELD-WEIßIG: Gemäß Eingemeindungsvertrag wird die Straße zwischen Am Hermsberg und dem Haus Nr. 33 auf einer Länge von etwa 830 Metern grundhaft ausgebaut. Auf der Südseite ist eine 1,50 Meter breite, überfahrbare und beleuchtete Gehbahn vorgesehen. Die Stadtentwässerung Dresden installiert einen neuen Schmutzwasserkanal. Die Drewag – Stadtwerke Dresden GmbH verlegt neue Gas- und Trinkwasserleitungen. Zusätzlich müssen Hochwasserschäden von 2013 beseitigt werden. Geplante Bauzeit: Juni 2018 bis Ende 2019. Die Kosten betragen voraussichtlich rund 1,7 Millionen Euro.

ANTONSPLATZ/POSTPLATZ/WALLSTRAßE: Für das Karree zwischen Antonsplatz, Postplatz und Wallstraße sieht das Gestaltungskonzept des Stadtplanungsamtes vom Dezember 2015 öffentliche Freianlagen vor. Dazu zählen befestigte Flächen aus Naturstein entlang der Neubebauung Wallstraße II/1 und ein vier Meter breiter Fußweg aus Granitplatten im Format 60 x 90 cm zur Wallstraße (Reihenverband Halbversatz). Die Plattenfläche wird durch einen Tiefbord begrenzt und für die Entwässerung sorgen Abläufe in einer Pendelrinne. Auf der anschließenden Fläche mit den großen Platanen wird in einem späteren Bauabschnitt (frühestens 2019) die Deckschicht der wassergebundenen Wegedecke erneuert. Sie soll bis an den Stamm geführt werden. So wird auf Baumscheiben verzichtet. Sieben neue Platanen werden gepflanzt. Hinzu kommen Bänke, Pflanzkübel und Papierkörbe sowie 34 Fahrradabstellplätze entlang der Wallstraße. Bauzeit: August 2018 bis voraussichtlich Februar 2019. Die Kosten belaufen sich auf etwa 650 000 Euro.