Stadt muss in Chemnitzer Spielplätze investieren

Spielplätze sind beliebte Freizeitanlagen. Wenn eine gefahrlose Nutzung jedoch nicht mehr gewährleistet werden kann, müssen Spielgeräte gesperrt werden. In Chemnitz betrifft dies in diesem Jahr gleich mehrere Spiel- und Freizeitanlagen.

Die Stadt Chemnitz plant für dieses Jahr zahlreiche Reparatur- und Rückbaumaßnahmen von Spiel- und Freizeitanlagen.

Aus Sicherheitsgründen müssen verschiedene Geräte auf mehreren Anlagen abgebaut werden.

Dies geht aus einer Antwort der Stadt auf eine Ratsanfrage des Stadtrates Andreas Schmalfuß hervor.

So sollen unter anderem Teile der beliebten Spielanlage an der Pelzmühle neben dem Tierpark abmontiert werden.

Betroffen sind die Rutsche „Elefant“ und das Spielschiff.

Ob es für die Spielgeräte einen Ersatzneubau geben wird, ist bisher noch unklar.

Voraussichtlich soll der Spielplatz aber im gerade entstehenden Tierparkkonzept berücksichtigt werden.

Ebenfalls auf der Spielmeile im Küchwald will die Stadt etwas verändern.

Hier mussten bereits zwei Hüpfgeräte im vergangenen Jahr gesperrt werden, da die Sicherheit nicht mehr gewährleistet werden konnte.

Diese werden aber nicht gänzlich verschwinden, sondern durch einen Neubau ersetzt.

Noch in diesem Jahr sollen sich Kinder hier wieder austoben können.

Zurückgebaut wird hingegen der komplette Spielplatz im Hans-Carl-von-Carlowitz-Park in Rabenstein.

Laut Stadt besteht für den Spielplatz kein Erneuerungsbedarf, da in der benachbarten Grundschule Rabenstein eine neue Spielanlage errichtet wurde.

Handlungsbedarf sieht die Stadt auch am Spielplatz „Bunte Gärten“ an der Augustusburger Straße am Fuße des Sonnenbergs.

Die 2010 gebaute Anlage weist teilweise erhebliche Sicherheitsmängel auf – ein Trampolin musste bereits für die Nutzung abgesperrt werden.

Weitere Sperrungen für das auffällige Kletterelement, sowie für einige Schaukeln sind vorgesehen.

In diesem Jahr soll eine Neuplanung der kompletten Spielanlage erfolgen.

Insgesamt stehen der Stadt Chemnitz in diesem Jahr rund 57.000 Euro für die Unterhaltung der öffentlichen Spiel- und Freizeitanlagen zur Verfügung.