Stadt verschiebt Baustart für Kaßbergauffahrt

Die Sanierung der Karl- Schmidt-Rottluff-Brücke ist auf unbestimmte Zeit verschoben.

Das teilte die Stadt Chemnitz am Freitag auf einer Pressekonferenz mit.

Auf Grund der guten Auftragslage im Baugewerbe, sind die eingegangen Angebote für die Baumaßnahme höher ausgefallen, als angenommen.

Dadurch würden die geplanten Baukosten von 2,8 auf 5,3 Millionen Euro ansteigen.

Die Sanierung der Kaßbergauffahrt ist Teil des Förderprojektes „Brücken in die Zukunft“.

Die Fördermittel sollen allerdings nicht verfallen, sondern in andere Projekte fließen.

Auch andere geplante Vorhaben werden vorerst auf unbestimmte Zeit verschoben.

Interview:

Anstatt der Sanierung der Kaßbergaufahrt und den Theater-Probebühnen, sollen die Fördergelder in den Neubau der Oberschule am Hartmannplatz fließen.

Die Kapazität des Neubaus soll an die steigenden Schülerzahlen angepasst werden.

Weitere Gelder fließen zudem in den Bau einer neuen Zweifeldsporthalle.

Interview:

Die Kosten für die neue Zweifeldsporthalle belaufen sich auf insgesamt 4,5 Millionen Euro.

Die Baumaßnahme an der Karl soll laut Stadt bei nächster Gelegenheit in einem anderen Förderprogramm für den Zweijahreshaushalt 2019/2020 eingeplant werden.

Ursprünglich sollten die Sanierungen am 26. März beginnen.