Stopp für Wasserentnahme in Chemnitz

Chemnitz- Es ist wieder soweit. Die Stadt Chemnitz hat auch für dieses Jahr die Wasserentnahme aus Bächen und Flüssen eingeschränkt. Gerade die langen und anhaltenden Trockenperioden sorgen immer wieder für einen niedrigen Wasserstand der Flüsse.

Auch die Chemnitz ist in diesem Sommer wieder betroffen. Damit diese nicht noch weiter beeinträchtigt wird, zieht nun die Untere Wasserschutzbehörde des Umweltamtes die Notbremse. Wir haben mit Thomas Sundheim von der Unteren Wasserschutzbehörde in Chemnitz gesprochen. Bis zum 30. September gilt nun diese Regelung und soll eventuell danach wieder außer Kraft gesetzt werden. Auf Grund der anhaltenden Dürreperioden, sind die derzeitigen Wasserstände in den Chemnitzer Gewässern aktuell erneut niedrig. Durch diesen Wassermangel, gerät auch die Flora und Fauna in bedrängnis.

Damit die Einflüsse im Zaum gehalten werden können müssen nun Privatpersonen auf die Entnahme von Wasser mittels Pumpen verzichten. Denn auch wenn gelegentliche Schauer auftauchen, tragen diese nur wenig zur Entspannung der derzeitigen Situation bei. Sollten dennoch Verstöße festgestellt werden, kann dies schnell teuer werden. Aber auch die Chemnitzer selbst können aktiv werden. Denn selbst wenn eine kurzfristige Unterstützung nicht möglich ist, kann gerader der ein oder andere Handgriff im Garten der Natur nutzen.  Bis September soll die aktuelle Regelung noch gelten, bis dahin wird eine erneute Wasserentnahme wohl nicht möglich sein.