Tauprozess in Sachsen beginnt langsam

Sachsen- Nachdem in den vergangenen Tagen der Freistaat von einer Frostperiode heimgesucht wurde, setzt in den nächsten Tagen das Tauwetter ein. Durch eine wechselhafte Wetterlage und moderaten Temperaturen im einstelligen Bereich, geht das Landeshochwasserzentrum Sachsen aktuell nicht von einem flächendeckenden Hochwasser in Sachsen aus. Flüsse und Bäche, welche tiefen und mittleren Höhenlagen entspringen, kann es trotzdem zu Ausuferungen und geringen Überflutungen kommen. Zu diesen gehören unter anderem die Nebenflüsse der Mittleren Elbe, die Schwarze Elster, die Chemnitz, und die Striegis. Dabei kann es vereinzelt dazu kommen, dass die Alarmstufe 1 überschritten wird. Aufgrund der aktuellen Wettervorhersagen ist davon auszugehen, dass der Schnee langsam abtauen wird, teilweise im Boden versickert und teilweise verdunstet. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt wird der Tauprozess nachts immer wieder ausgesetzt oder verlangsamt. Wie sich die Wasserstände an den sächsischen Elbepegeln entwickeln werden, kann frühestens am Wochenende eingeschätzt werden. Weitere Informationen finden Sie auch auf der Website des Landeshochwasserzentrums: www.hochwasserzentrum.sachsen.de