Trauriger Wochenstart: Der kleine Elefantenbulle Bền Lòng ist tot

Traurige Nachrichten aus dem Leipziger Zoo: Der kleine Elefantenbulle Bền Lòng ist tot. Am Montagmorgen gab der Zoo bekannt, dass das Jungtier, aufgrund seiner kritischen Gesundheit und der geringen Nahrungsaufnahme eingeschläfert werden musste. Der kleine Elefant hatte in der letzten Woche kritische Leberwerte aufgewiesen und wurde während dieser Zeit intensiv medizinisch betreut. Zoodirektor, Prof. Jörg Junhold, bedauert diesen enormen Verlust:

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Zeitweilig hat sich der Zustand des kleinen Bullen gebessert, noch am Sonntag konnte er auf der Außenanlage beobachtet werden. Dennoch wurde Ben Long zunehmend schwächer und konnte am Montagmorgen trotz der Hilfe seiner Ziehmutter Don Chung und medizinischer Unterstützung nicht mehr aufstehen.

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Mit dem Auftreten der ersten Symptome zog die veterinärmedizinische Abteilung des Zoos auch externe Hilfe von der Uni-Kinderklinik, sowie dem Zentrallabor der Universität Leipzig hinzu, um eine Verbesserung der Laborwerte zu erreichen. Auch der Zootierartzt Dr. Andreas Bernhard zeigt sich betroffen.

Schon seit seiner Geburt, vor acht Monaten, stand das Leben des Kleinen unter keinem guten Stern: Seine Mutter Hoa nahm den Kleinen nicht an. Daher wuchs er von Beginn an mit Ersatzmilch und unter kontinuierlicher medizinischer Überwachung, auf. Nach einigen Gewichtsschwankungen stabilisierte sich die Lage des Bullen und seine Tanten Don Chung und Rani übernahmen die Aufsicht des kleinen Dickhäuters. Darüber hinaus musste er sich im Mai einer Nabelbruch-OP unterziehen.

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Das Elefantenhaus blieb für den heutigen Montag geschlossen, damit die übrige Elefantenherde, Abschied von ihrem kleinen Ziehsohn Bền Lòng nehmen konnte.