Universitätsklinikum Dresden – Darmkrebs

Dresden – Im „Darmkrebsmonat März“ machen die Stiftung LebensBlicke, der Verein Netzwerk gegen Darmkrebs sowie die Felix Burda Stiftung jedes Jahr auf die Wichtigkeit von Vorsorge und Zweitmeinung bei Darmkrebs aufmerksam.

Besonders gefährlich ist Darmkrebs mit Metastasen in der Leber. An der Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie des Universitätsklinikums Dresden werden pro Jahr rund 190 Leber-Operationen vorgenommen. „Wir haben in diesem Bereich also sehr viel Erfahrung und können besonders gut einschätzen, ob es eine Möglichkeit gibt, um Lebermetastasen operativ zu entfernen“, so der Direktor Prof. Dr. med. Jürgen Weitz.

Darmkrebs ist deutschlandweit tatsächlich die zweithäufigste Krebserkrankung und die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache. Besonders gefährlich ist es, wenn der Tumor Tochtergeschwulste, so genannte Metastasen, ausbildet. Bei Darmkrebs ist das besonders häufig in der Leber der Fall, weil hier das gesamte Blut des Magen-Darm-Trakts gefiltert wird. Krebszellen, die sich vom ursprünglichen Tumor absondern, können sich hier ansiedeln und zu Metastasen heranwachsen. Nur wenn die Metastasen durch eine Operation vollständig entfernt werden, besteht Aussicht auf Heilung.

Jährlich gibt es den „Darmkrebsmonat März“. Inzwischen zum 19. Mal machen die Stiftung LebensBlicke, der Verein Netzwerk gegen Darmkrebs sowie die Felix Burda Stiftung auf die Wichtigkeit von Vorsorge und Zweitmeinung bei Darmkrebs aufmerksam.

  • Sie können z.B. Ihren Hausarzt oder niedergelassenen Onkologen darum bitten, Sie für eine Zweitmeinung an ein großes zertifiziertes Krebszentrum zu überweisen.
  • Wichtig ist zudem, dass Sie mit ihrer gesetzlichen oder privaten Krankenkasse klären, ob und inwieweit diese die Kosten für eine zweite ärztliche Meinung übernimmt.

ZWEITMEINUNG BEI DARMKREBS UND LEBERMETASTASEN:

Internet: ukdd.de/vtg 

E-Mail: zweitmeinungVTG@ukdd.de

Tel.: 0351 458-3200