Ureinwohner Amerikas von Radebeul zurück in die Heimat überführt

Nach jahrelangen Untersuchungen hat die Karl-May-Stiftung Radebeul die umstrittenen menschlichen Überreste eines US-amerikanischen Ureinwohners an den Generalkonsul der Vereinigten Staaten übergeben. Als Vertreterin der Sächsischen Staatsregierung nahm Kultusministerin Barbara Klepsch an der Übergabe am Montag mit dem US-Außenministerium teil. Ken Toko, US-Generalkonsul für Sachsen, begrüßte die Zustimmung, die Überreste zurück zu führen. Sie seien dem Sault Ste. Marie Tribe of Chippewa Indians heilig. Es wäre ein wichtiger Schritt für das Karl-May-Museums gewesen und man freue sich auf die zukünftige Zusammenarbeit, so Toko.