Videoüberwachung geht in den Regelbetrieb

Die Videoüberwachungsanlagen in der Innenstadt sind am Montag in den Regelbetrieb gegangen.

27 von den insgesamt 31 Kameras werden ab sofort die Brennpunkte in der Chemnitzer City überwachen.

Installiert wurden die modernen Aufnahmegeräte bereits vor mehreren Wochen.

Interview:

Die digitalen Beobachter der Marke Panomera können gleichzeitig mit acht Objektiven in verschiedene Richtungen Aufnahmen tätigen.

Die Daten werden dann an einem zentralen Ort gespeichert.

Nach zehn Tagen wird das Videomaterial dann wieder gelöscht, vorausgesetzt das es nicht für Ermittlungszwecke benötigt wird.

Eine permanente Überwachung durch die Polizei ist nicht vorgesehen.

Jedoch können alle beteiligten Partner innerhalb von zehn Tagen auf das Videomaterial, aus ihrem Bereich zugreifen.

Zu den Partnern gehören die C³, der Stadtordnungsdienst, die CVAG und die Polizei.

Die C³-Veranstaltungszentren erhalten Einblick auf das aufgenommene Material vor der Stadthalle.

Die CVAG darf auf die Aufnahmen im Haltestellenbereich zugreifen und der Stadtordnungsdienst auf alle Bewegtbilder von öffentlichen Flächen.

Einzig die Polizei hat im Ermittlungsfall die Möglichkeit, jeden Aufnahmebereich zu sichten.

Die Kameras haben keinerlei Zoomfunktion, jedoch besitzen sie eine Auflösung von 250 Pixel pro laufenden Meter.

Damit ist eine Verwertbarkeit sowohl tags, als auch nachts möglich.

Der Einsatz von Videokameras an der Stadthalle oder in den Fahrzeugen der CVAG ist keine großartige Neuerung.

Die positiven Erfahrungen aus der Vergangenheit waren ein zusätzlicher Beweggrund eine erweiterte Überwachung in der Innenstadt durchzuführen.

Die Stadt rechnet aber auch mit Folgeeffekten der Kamerainstallation.

Interview:

In Zukunft plant die Stadt Chemnitz weitere Sicherheitsmaßnahmen durchzuführen.

Vorgesehen ist sowohl eine personelle Aufstockung des Stadtordnungsdienstes, als auch die Schaffung einer Einsatzkoordinierungsstelle.