Wie sicher sind Gottesdienste in Sachsen?

Nachdem sich in Frankfurt am Main über 100 Gottesdienstbesucher mit Covid-19 infizierten, herrscht nun wahrscheinlich Unsicherheit bei vielen Gemeindemitgliedern, wie gefährlich oder ungefährlich ein Gottesdienstbesuch derzeit eigentlich ist. Mittlerweile ist klar, dass die Gottesdienstbesucher in der baptistischen Gemeinde keinen Mundschutz beim Singen trugen. Aber wie steht es um die Kirchen hier in Sachsen? Muss man sich Gedanken machen, wenn man zum Gottesdienst geht?

Oton: Stephan Tischendorf, Pfarrer und Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenbezirk Chemnitz

In Sachsen hat das Landeskirchenamt Dresden also klare Regelungen für die Kirchen aufgestellt, an die sich auch jede Gemeinde zu halten hat. Das A und O ist dabei die Einhaltung des Hygienekonzeptes. Diese wird streng kontrolliert, weil man eben genau solche Situationen wie in Frankfurt nicht haben möchte. Dass es zu Beginn der Pandemie nicht mehr möglich war zum Gottesdienst zu gehen, war für viele Gemeindemitglieder nicht einfach.

Oton: Stephan Tischendorf, Pfarrer und Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenbezirk Chemnitz

Diese Initiative kam bei den Menschen gut an. Dennoch ist man in Sachsen froh darüber, dass Gottesdienstbesuche inzwischen wieder wie gewohnt möglich sind. Dass es dabei, zum Wohle aller, Einschränkungen gibt, ist für die Kirchenbesucher zwar ungewohnt, aber sie sind glücklich, überhaupt wieder in die Kirche gehen zu können. Pfarrer Stephan Tischendorf hat miterlebt, wie die Menschen darauf reagierten und wie sie mit den Einschränkungen umgehen.

Oton: Stephan Tischendorf, Pfarrer und Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenbezirk Chemnitz

Inzwischen ist die Situation so, dass theoretisch alle Kirchen wieder öffnen können. Vereinzelte Kirchgemeinden, in denen sich die Umsetzung des Hygienekonzeptes schwierig gestaltet, setzen jedoch weiterhin auf das Onlineangebot, um ihre Mitglieder zu schützen, bis weitere Lockerungen beschlossen sind.