Zweites Antidiskriminierungsbüro in Sachsen eröffnet

Chemnitz- Am Freitag wurde die neue Regionalstelle für Antidiskriminierung zusammen mit der Staatsministerin für Integration und Gleichstellung, Petra Köpping, in Chemnitz eröffnet.

 

Die Beratungsstelle am Jakobikirchplatz 2-4 in Chemnitz gilt als Meilenstein für die flächendeckende Bekämpfung von Diskriminierung. Obwohl nun mit Chemnitz die zweite Geschäftsstelle eröffnet wurde, ist das Problem der Diskriminierung ein sachsenweites Thema. Einer der wichtigsten Bestandteile eines solchen Antidiskriminierungsbüros, sind dabei die Berater. Diese dienen sowohl als mentale, wie fachliche Ansprechpartner. Dabei kann die Beratung der Betroffenen in den unterschiedlichsten Formen stattfinden.

Die beiden Dienststellen in Leipzig und Chemnitz dienen als Modellprojekte. Diese laufen noch bis Ende 2020 und werden durch den Geschäftsbereich der Sächsischen Staatsministerin für Gleichstellung und Integration mit 1,2 Millionen Euro gefördert. Die Eröffnung einer Dresdner Dienststelle ist derzeit noch in der Schwebe, da noch nicht alle Anträge bewilligt sind. Gerade anhand aktueller Zahlen wird deutlich, das Diskriminierung gerade in Sachsen noch ein erhebliches Problem darstellt.

Weitere Informationen rund um das Thema Diskriminierung und Hilfe für Betroffene finden Sie online unter www.adb-sachsen.de.