„Zwischen Welten“ unterwegs sein

Die Kunstsammlungen Chemnitz haben eine neue Ausstellung. „Zwischen Welten – Entremondes“ startet am Sonntag. Die Räume am Theaterplatz werden zum Schauplatz für die klassische Moderne. Knapp 100 Werke von André Masson werden dort ausgestellt. Die Besucher können sich auf einiges freuen.

In den vier Ausstellungsräumen der Kunstsammlungen gibt es viel zu entdecken. Werke wie das Bild „Danse“ von 1955 oder die Skulptur „Monument dans un désert“ was übersetzt so viel bedeutet wie „Denkmal in der Wüste“. Eines der Highlights ist das Portrait von Heinrich von Kleist aus dem Jahr 1939. Dies war ursprünglich ein Selbstportrait. Dieses findet sich auch auf dem 160-Seiten umfassenden Katalog und den Werbeplakaten.

André Masson ist einer der wichtigsten franzöisischen Künstler des 20. Jahrhunderts. 1896 geboren hat er zwei Weltkriege überlebt und an der Front schreckliches erlebt, bis er 1987 starb. Die Ausstellung zeigt Werke aus allen Phasen seines Schaffens. Im Zentrum seiner Schöpfungen stehen die Themen Tod und Begierde. Wie er sich mit diesen Themen auseinandersetzt, kann jeder von 13.Oktober bis 12. Januar 2020 in der Ausstellung am Theaterplatz selbst erfahren.