Mehr Asylsuchende in Dresden erwartet – Notfallszenarien für Einquartierung werden geplant

Das Dresdner Sozialamt erwartet deutliche Steigerung der Zuweisungszahlen bis Jahresende. +++ Kurzfristige Unterbringung im ehemaligen Betriebshof am Hutbergblick in Schönfeld-Weißig und in der Podemusstraße werden geprüft. +++

Die Fachplanungen „Asyl 2014 bis 2016“ des Sozialamtes aus dem Jahr 2013 werden gegenwärtig bezüglich der Notfallszenarien fortgeschrieben.

Gemeinsam mit dem Brand- und Katastrophenschutzamt begehen die Mitarbeiter des Sozialamtes aktuell mehrere in Frage kommende Objekte wie den ehemaligen Betriebshof am Hutbergblick in Schönfeld-Weißig oder den Saal am Übergangswohnheim in der Podemusstraße. Ziel ist es, eine Liste mit derzeit nicht genutzten Standorten zu erarbeiten, in denen bei akutem Unterbringungsbedarf kurzfristig und übergangsweise Flüchtlinge untergebracht werden können. „Sozusagen als Ultima ratio, um selbst im Notfall eine Einquartierung von Flüchtlingen in Turnhallen oder Zeltlagern zu vermeiden“, erläutert der Fachbürgermeister den Arbeitsstand.

Quelle: Landeshaupstadt Dresdem