Mehr Auszubildende im sächsischen Handwerk

Bislang haben 619  junge Frauen und Männer einen Ausbildungsvertrag mit einem Handwerksbetrieb im Kammerbezirk Dresden unterschrieben. Das sind fünf Prozent mehr als im Mai des Vorjahres. +++

„Das  Ausbildungsplus ist das Ergebnis vieler Einzelaktivitäten des  Handwerks. Die ersten vorliegenden Zahlen zu den neu abgeschlossenen  Lehrverträgen sind ein optimistisch stimmender Anfang, aber  abgerechnet wird am Jahresende“, so Dr. Andreas Brzezinski,  Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden.

Die Hitliste der beliebtesten Handwerksberufe für Männer und Frauen  wird angeführt von den Kfz-Mechatronikern, gefolgt von Elektronikern  und Friseuren. Insgesamt beträgt die Frauenquote unter den neuen  Lehrlingen 29,6 Prozent (183 Lehrverträge). Die meisten Frauen  entscheiden sich derzeit für eine Ausbildung als Friseurin, gefolgt  von der Ausbildung zur Augenoptikerin und Zahntechnikerin.

Im Kammerbezirk Dresden gibt es zurzeit 4.800 Auszubildende. Aktuell  vermelden 565 Handwerksbetriebe im Kammerbezirk insgesamt rund 900  freie Lehrstellen. Gesucht wird Fachkräftenachwuchs in nahezu allen  handwerklichen Berufen. Besonders viele Ausbildungsplätze werden für  Anlagenmechaniker Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Bäcker,  Dachdecker, Elektroniker, Fachverkäufer/-in im Lebensmittelhandwerk,  Fleischer, Friseur, Gebäudereiniger, Kfz-Mechatroniker und Tischler  angeboten. Es gibt aber auch Angebote für Nischenberufe wie z. B.  Fahrzeuginnenausstatter, Goldschmied, Hörgeräteakustiker, Land- und  Baumaschinenmechatroniker, Mechaniker für Reifen- und  Vulkanisationstechnik, Schädlingsbekämpfer, Seiler, Stuckateur oder  Weintechnologe.

Quelle: Handwerkskammer Dresden

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