Mehr Erstsemester für Sachsens Hochschulen

Der Freistaat Sachsen verbucht für das Jahr 2009 nach den vorläufigen Meldungen der Hochschulen ein leichtes Plus bei den Einschreibungen gegenüber 2008.

Rund 20.800 Erstsemester haben 2009 ihr Studium an einer der fünfzehn staatlichen Universitäten, Fachhochschulen und Kunsthochschulen oder an einer der zehn Hochschulen in privater Trägerschaft aufgenommen.

Wissenschaftsministerin Prof. Sabine von Schorlemer: „Dies ist ein gutes Signal für den Studienstandort Sachsen. Die Zahl der Einschreibungen zeigt, dass die Studienangebote stimmen und angenommen werden.“

Die endgültigen Zahlen wird das Statistische Landesamt Sachsen mit Stichtag zum 1. Dezember ermitteln. Laufende Nachrückeverfahren in NC-Studiengängen können noch zu geringfügigen Abweichungen führen.

Besonders erfreulich sei, dass Sachsen damit voraussichtlich erneut seine Verpflichtungen aus dem Hochschulpakt übererfülle, ergänzte die Ministerin. Der 2007 geschlossene Hochschulpakt zwischen Bund und Ländern regelt die Zahl der Studienplätze für Erstsemester, die die Bundesländer bereit halten müssen.

Sachsen hatte sich darin verpflichtet, bis 2010 jährlich 19.940 Plätze für Erstsemester vorzuhalten. Bund und Länder hatten sich auf den Hochschulpakt 2020 verständigt, da in den nächsten Jahren einerseits die westlichen Bundesländer mehr Studienberechtigte erwarten, andererseits in den östlichen Bundesländern aufgrund der demographischen Entwicklung die Abiturientenzahlen zurückgehen. Zudem führen mehrere Bundesländer das zwölfjährige Abitur ein. Die doppelten Abiturjahrgänge streben nun an die Hochschulen.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

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