Mehr Fälle von Grippe und Noroviren in Sachsen

Leipzig – Die Grippewelle rollt an. Immer mehr Sachsen erkranken an der Influenza. Aber auch andere Erkältungskrankheiten machen den Menschen zu schaffen. Typisch für den Winter. Zwar fiel der bislang recht mild aus, doch gerade das Hin und her zwischen Schmuddelwetter im Wechsel mit kalten Temperaturen begünstigt das vermehrte Auftreten der Grippeviren. Besonders der Typ B ist dabei laut Gesundheitsamt Leipzig häufig vertreten.

 

 

Ganz ähnlich ist die Lage bei den Magen-Darm-Erkrankungen wie zum Beispiel der Infektion mit dem Norovirus. Der schlägt ebenfalls gern im Winter zu und verbreitet sich vor allem dort rasant, wo viele Menschen zusammenkommen wie in Schulen oder Altenheimen. Meist erwischt es einen eiskalt. Doch zumindest bei der Grippe schützt eine Impfung, die auch jetzt noch nachgeholt werden kann, wenn man gesund ist. Um vorzubeugen, sollte man es auch vermeiden, sich anhusten oder anniesen zu lassen und sich immer die Hände waschen. Und zwar richtig. Vor dem Waschen alle Ringe und die Uhr ablegen und die Hände mit Seife 20 – 30  Sekunden gründlich einschäumen, auch in den Zwischenräumen. Danach unter fließendem Wasser abspülen und sorgfältig abtrocknen. Wenn man bereits krank ist, hilft nur auskurieren mit viel Ruhe und ausreichend trinken. Und man sollte sich genug Zeit zum gesund werden gönnen, denn gerade Noroviren sind sehr hartnäckig und werden auch dann noch ausgeschieden, wenn man sich besser fühlt. Auch bei der Grippe ist der Patient bis zu sieben Tage infektiös, so lange besteht ein erhöhtes Ansteckungsrisiko. Und allen denen, die es schon erwischt hat, wünschen wir gute Besserung!