Mehr Freiheit und Verantwortung für Sächsische Hochschulen

Am  20. Dezember haben sich die Koalitionsfraktionen von CDU und FDP mit dem Wissenschaftsministerium auf Eckpunkte des Hochschulentwicklungsplanes und des künftigen Hochschulfreiheitsgesetzes geeinigt. +++

So sollen alle Hochschulen, also Universitäten und Fachhochschulen, ab Anfang 2013 ein Globalbudget erhalten. Damit können sie dann selbst über die Verwendung ihrer Mittel für laufenden Betrieb und Investitionen entscheiden. Sie erhalten dadurch mehr Verantwortungund Freiheit in Forschung und Lehre

Zusätzlich wird den Hochschulen die Möglichkeit eingeräumt, für ihr nichtbeamtetes Personal nicht mehr an einen Stellenplan gebunden zu sein. Das heißt, sie können innerhalb des Personalbudgets – mit Ausnahme von Professoren und anderen Beamten – selbst entscheiden, wie sie ihre Prioritäten bei der Einstellung und Bezahlung von Personal setzen.

Bei der Bezahlung von Professoren wird die so genannte Durchschnittsbesoldung aufgehoben. Die Universitäten können also die Besoldung von Professoren künftig flexibler und leistungsgerechter gestalten.

Ein so genannter „Campus Sachsen“, ein Arbeitsgremium aus Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft, soll künftig für die nationale und internationale Vermarktung des Wissenschaftsstandortes Sachsen verantwortlich sein. Das Gremium berät darüber hinaus die Staatsregierung in Fragen der Hochschulpolitik.

Schließlich wurde vereinbart, ab dem Wintersemester 2013/14 die Grundschullehrerausbildung an der Technischen Universität Chemnitz wieder einzuführen. Zudem soll in Mittweida ein Kompetenzzentrum für postgraduale Studiengänge eingerichtet werden, welches Studiengänge der Fachhochschulen mit dem Ziel weiterentwickeln soll, sie besser auf die Bedürfnisse der sächsischen Wirtschaft, speziell des Mittelstandes, zuzuschneiden. 

Quelle: CDU/FDP- Fraktion 

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