Mehr Geld für Jugendhilfe beschlossen

Chemnitz- Der Stadtrat hat am 30. Januar die überplanmäßige Mittelbereitstellung in Höhe von 729.903 Euro für die Jugendhilfearbeit 2018 beschlossen.

Die steigende Anzahl der Fälle, die erhöhte Stundenanzahl pro Fall und die geringer ausgefallenen Landesförderungen in Verbindung mit tarifbedingten höheren Personalkosten führen zum finanziellen Mehrbedarf in der Jugendhilfe.

Eine Prognose die seit Dezember vorliegt, schätzt den Gesamtbedarf auf 32,4 Millionen Euro und korrigierte somit die erste Schätzung.
Die Stadt Chemnitz erhält aus dem Leistungstopf des Bundes eine Nachzahlung von 1,3 Millionen Euro. Das Jugendamt stellt daraus den Mehrbedarf von 729.903 Euro bereit.

Die ambulanten Hilfen zur Erziehung steigerten genau wie die ambulante sozialpädagogische Familienhilfe durch tarifbedingte erhöhte Personalkosten ihre Ausgaben. Projekte erhielten außerdem rund 127.000 Euro weniger aus der Landesförderung. Die Heimerziehung und sonstige betreute Wohnformen außerhalb von Chemnitz sind durch höhere Unterbringungskosten außerhalb der Stadt zu mehr Ausgaben gezwungen. Das neue Angebot der Schulbegleitung ging bisher in keine Prognose ein und ist nun bei den zusätzlichen Mitteln eingerechnet.

Quelle: Stadt Chemnitz