Mehr Geld für sächsische Krankenhäuser

Die sächsischen Krankenhäuser sollen 2012 rund 3,1 Milliarden Euro für die medizinische Versorgung erhalten. Das sind rund 73 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. +++

Das sind etwa 73 Millionen Euro mehr als im Vorjahr, die die gesetzlichen Krankenkassen den 80 Kliniken im Freistaat zur Verfügung stellen. Darüber informierte der Verband der Ersatzkassen (vdek) in Dresden. Mit der Verständigung auf den neuen Landesbasisfallwert haben die Krankenkassen und die Krankenhausgesellschaft Sachsen die Grundlage für diese Entwicklung gelegt.

„Die Vertragspartner haben zügig verhandelt und trotz schwieriger Rahmenbedingungen einen Abschluss geschafft,“ sagte Silke Heinke, Leiterin der vdek-Landesvertretung. „Damit besitzen die sächsischen Krankenhäuser Planungssicherheit für dieses Jahr.“

Der für 2012 vereinbarte Landesbasisfallwert liegt bei 2.924,24 Euro. Der Wert bildet die entscheidende Preiskomponente in der Krankenhausvergütung und bestimmt das Krankenhausbudget eines Jahres. Er ist eine Rechengröße, die abhängig vom jeweiligen Bundesland die durchschnittlichen Kosten des Krankenhausaufenthalts eines Patienten darstellt. Dadurch kostet beispielsweise eine Entbindung in Hoyerswerda genauso viel wie in Schöneck. Die meisten Krankenhausleistungen werden nach diesem System vergütet.

Der Landesbasisfallwert bedarf noch der abschließenden Genehmigung durch das sächsische Sozialministerium.

Quelle: Verband der Ersatzkassen e.V.

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