Mehr Handwerksbetriebe in Dresden

In der Stadt Dresden stieg die Zahl der Betriebe seit Jahresbeginn um 38. In allen Landkreisen verringerten sich die Bestände minimal. +++

22.480 Mitgliedsbetriebe waren am 30.06.2011 in der Handwerkskammer Dresden registriert. Das sind 32 Betriebe weniger als zum Jahresanfang. Insgesamt 852 Zugänge standen 884 Abgängen gegenüber. Claus Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden: „Das Handwerk ist nicht nur ein wichtiger, sondern auch ein stabiler Wirtschaftsfaktor. Unsere Betriebe bilden aus und stellen ein, wenn es die Rahmenbedingungen erlauben.“

Im zulassungspflichtigen Handwerk blieb die Zahl der Betriebe konstant (14.740), nennenswert gestiegen ist die Zahl der Friseure (plus 64 Betriebe). Bei Maurern und Betonbauern (minus 23 Betriebe) sowie Installateuren und Heizungsbauern (minus 18) gab es einen leichten Rückgang.

Die Bestandszahlen der zulassungsfreien Handwerke erhöhten sich um 13 auf 4.286 Betriebe. Größerer Zuwachs besteht nur bei Fotografen (plus 15 Betriebe) und Raumausstattern (plus 11).

Erstmals seit dem Jahr 2004 war die Anzahl der Fliesenleger (minus 24 Betriebe) rückläufig. Im Landkreis Görlitz ging seit der Einführung der Arbeitnehmerfreizügigkeit anders als in den vorhergehenden Jahren die Zahl der Neueintragungen zurück. Seit 1. Mai 2011 können sich unter anderem polnische und tschechische Arbeitnehmer ohne Beschränkungen bei deutschen Firmen bewerben, im Gegenzug geht die Zahl von ausländischen Ein-Mann-Betrieben zurück. Insgesamt bleiben die Fliesenleger mit fast 2.000 Betrieben und der höchsten Fluktuationsrate immer noch das zahlenmäßig stärkste Gewerbe in der Dresdner Handwerkskammer.

Im handwerksähnlichen Gewerbe setzte sich seit sechs Jahren ein Rückgang an Betrieben unvermindert fort. Im Verlaufe des ersten Halbjahres verringerte sich die Zahl der handwerksähnlich tätigen Betriebe um 43 auf 3.437 Betriebe. Nennenswerte Zugänge hatten nur Kosmetiker (plus 6 Betriebe).

Mit 13,8 Betrieben je 1.000 Einwohner liegt die Handwerksdichte im Kammerbezirk Dresden über dem bundesdeutschen Durchschnitt (12,1). Regional sind Dichte und Bestandsentwicklungen unterschiedlich verteilt.

Quelle: Handwerkskammer Dresden

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