Mehr Lehrkräfte an sächsischen Hochschulen

Sachsen- An den sächsischen Hochschulen hat das Wintersemester begonnen. Wie das Statistische Landesamt in Kamenz mitteilt, gibt es im Freistaat mehr Lehrkräfte an den Universitäten.

 

An den sächsischen Hochschulen, einschließlich Hochschulkliniken, gibt es mehr Lehrkräfte. So waren am 1. Dezember 2020 insgesamt 46.752 Personen, darunter 5.349 studentische Hilfskräfte, beschäftigt. Das sind 89 Beschäftigte mehr als im Jahr 2019. Dabei ist ein Anstieg von 1.053 Personen beim hauptberuflichen Personal zu verzeichnen, während beim nebenberuflichen Personal ein Rückgang von 964 Personen auftrat. Auch bei den Teilzeitbeschäftigten ist ein kontinuierlicher Anstieg zu verzeichnen. So arbeiten 382 Personen mehr in Teilzeit als im vorigen Jahr. Der Frauenanteil beim Hochschulpersonal lag bei 54,5 Prozent.

Weiterhin teilt das Statistische Landesamt in Kamenz mit, dass 58,6 Prozent des Personalbestands wissenschaftlich oder künstlerisch tätig war, darunter 10.298 Personen nebenberuflich. Zum wissenschaftlichen Hochschulpersonal gehörten 2.264 hauptberufliche Professorinnen und Professoren. Der Frauenanteil lag hier bei 23,3 Prozent. In der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften war der Anteil der Professorinnen mit 12,9 Prozent am geringsten, in der Fächergruppe Geisteswissenschaften mit 36,4 Prozent am höchsten.

Im nichtwissenschaftlichen Bereich (Verwaltungs-, technisches und sonstiges Personal) waren 19.352 Beschäftigte tätig. Der Frauenanteil betrug 71,0 Prozent.

Den größten prozentualen Anstieg des Personalbestandes verzeichneten 2020 die Verwaltungsfachhochschulen mit 9,6 Prozent. Einen Rückgang der Beschäftigtenzahlen um jeweils fast drei Prozent wiesen die Kunsthochschulen und Fachhochschulen auf.

Finanziert wurden 25,1 Prozent bzw. 11 740 Beschäftigte des sächsischen Hochschulpersonals im Berichtsjahr 2020 aus Drittmitteln. Im Vergleich zum Vorjahr ist dieser Wert um einen Prozentpunkt (- 484 Beschäftigte) gesunken.