Mehr Lohn gefordert

Nach den ins Stocken gekommenen Tarifverhandlungen werden Warnstreiks im öffentlichen Dienst nun immer wahrscheinlicher.

Mit einer Tarif-Kundgebung auf dem Hauptmarkt in Zwickau wollten am Donnerstag die Angestellten im öffentlichen Dienst ihrer Forderung nach mehr Lohn noch einmal Nachdruck verleihen. Auch Angestellte aus Chemnitz machten sich mit Bussen auf den Weg in die Muldenstadt.

Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hatte zu der Kundgebung aufgerufen nachdem auch die am Dienstag in Potsdam fortgesetzte Tarifrunde keine Annäherung brachte.

Ver.di und die Tarifunion des Beamtenbundes verlangen für die 1,3 Millionen Tarifangestellten des Bundes und der Kommunen acht Prozent mehr Geld oder mindestens 200 Euro mehr im Monat. Die Arbeitgeber boten dagegen 5 Prozent, verteilt zwei Jahre und in drei Schritten.

Laut dem Präsident der kommunalen Arbeitgeberverbände gibt es wenig Hoffnung auf eine baldige Einigung. Warnstreiks könnten deshalb, so ver.di, bereits für nächste Woche angesetzt werden.

Betroffen wären dann unter anderem Krankenhäuser, Kindertagesstätten, die allgemeine Verwaltung sowie die Bereiche Verkehr, Ver-und Entsorgung.

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