Mehr Migranten machen in Sachsen Abitur

In den vergangenen Jahren ist der Anteil der Migranten an sächsischen Gymnasien kontinuierlich gestiegen.

Im Schuljahr 2002/2003 waren es 13 Prozent, im vergangenen Schuljahr besuchten bereits 18 Prozent der Migranten ein Gymnasium. Insgesamt lernten im vergangenen Schuljahr 14.368 Schüler aus rund 122 Ländern an sächsischen Schulen. Das sind rund 2,7 Prozent der Schüler.
„Die Tendenz zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Doch auch in den kommenden Jahren müssen wir die Integration von Migranten an den Schulen weiterentwickeln „, sagte Kultusminister Steffen Flath.
Deshalb beteiligt sich Sachsen am Bund-Länder-Programm „Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund“. Mit Hilfe des Programms soll die sprachliche Bildung weiter verbessert werden. Im Jahr 2000 wurde ein Konzept zur Integration von Migranten eingeführt.
Dazu gehört unter anderem die besondere Schullaufbahnberatung vor der Schulaufnahme, der Einsatz von Betreuungslehrern, Vorbereitungsklassen sowie die systematische, begleitende sprachliche Förderung der zwei- und mehrsprachig aufwachsenden Kinder in Deutsch als Zweitsprache und den Herkunftssprachen.