Mehr Platz für mehr Kinder an der 39. Grundschule in Plauen

Dresden – Bildungsbürgermeister Hartmut Vorjohannam Donnerstag von Kultusministerin Brunhild Kurth den Zuwendungsbescheid für die Sanierung und Erweiterung der Grundschule an der Schleiermacherstraße erhalten. Der Freistaat fördert das Vorhaben, das auch den Neubau einer Schulsporthalle umfasst, mit rund 10,9 Millionen Euro aus dem Programm „Brücken in die Zukunft“.

Die geplanten Baukosten belaufen sich auf rund 15,3 Millionen Euro inklusive Ausstattung. Das Schulgebäude aus dem Jahr 1896 (Haus A) ist denkmalgeschützt und wird saniert. Das Gebäude der ehemaligen Außenstelle des Gymnasiums Dresden-Plauen (Haus B) sowie der Verbindungsbau (Haus C), in dem die Sanitäranlagen und die Heizungsanlage untergebracht waren, sind abgebrochen worden. Für das Haus B wird ein Ersatzneubau unter anderem mit einem kombiniertem Speise- und Mehrzweckraum, Räumen für Ganztagsprojekte (Früh- und Späthort) und einem Atrium errichtet. Das historische Schulgebäude und der Ersatzneubau werden mit einem filigranen Verbindungsbau erschlossen. Damit können nach Fertigstellung im Sommer 2018 jeweils vier Klassen pro Klassenstufe an der 39. Grundschule lernen. Derzeit läuft die Schule noch zweizügig. Die Sporthalle aus dem Jahr 1980 wurde ebenfalls abgerissen. Eine neue, erweiterte Einfeldsporthalle soll entstehen. Die Sportebene der Halle mit den Funktionsräumen wird in das Erdreich eingelassen, der Luftraum der Halle ragt dezent aus dem Gelände hervor. Nach dem Unterricht steht die Sporthalle dem Vereins- und Freizeitsport zur Verfügung. Als letzte Etappe stehen die neuen Außenanlagen inklusive der Sportfreiflächen, grünem Klassenzimmer, Schulgarten, Pausenhof und Stellplätzen auf der Agenda. Das erhebliche Gefälle des Schulgeländes in zwei Richtungen ist planerische Herausforderung und Anreiz zugleich. Bei der Neugestaltung sind geschützte Baumbestände zu berücksichtigen. Die gesamte Außenanlage wird mittels Rampen barrierefrei erschlossen. Die einzelnen Etagen in den Schulgebäuden sind mit Hilfe von Personenaufzügen barrierefrei zugänglich.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden

© nitschke + kollegen architekten gmbh

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