Mehr Polizisten für die Grenzregion

Zwickau (dapd-lsc). Mehr Polizisten werden die gemeinsame Fahndungsgruppe der Landes- und Bundespolizei in der Grenzregion zwischen Sachsen und Tschechien verstärken.

Der Leiter der Polizeidirektion Südwestsachsen, Jürgen Georgie, und der Präsident der Bundespolizeidirektion Pirna, Wieland Mozdzynski, unterzeichneten am Montag einen Vertrag über den Fortbestand der Fahndungsgruppe, wie die Polizei in Zwickau mitteilte.

Ein Sprecher erläuterte, dass die Zusammenarbeit zunächst bis Ende 2012 vereinbart worden sei. 2013 solle die Arbeit voraussichtlich fortgesetzt werden. Dann werde aber die Polizeidirektion Zwickau zuständig sein. Ab sofort sollen 18 statt bisher 15 Polizisten im Dienst der Fahndungsgruppe stehen.

Die gemeinsame Einheit mit Sitz in Reichenbach (Vogtlandkreis) arbeitet seit dem Wegfall der Grenzkontrollen zu Tschechien 2008 auf südwestsächsischem Territorium. Bei mehr als 10.500 Kontrollen entlang der Hauptverkehrsadern beschlagnahmten die Polizisten im vergangenen Jahr Waffen, Rauschgift, gefälschte Papiere, Zigaretten und illegale Pyrotechnik. Präsident Mozdzynski sagte, die erfolgreiche Arbeit zeige beispielhaft, dass Bundes- und Landespolizei gut miteinander arbeiten könnten. Polizeipräsident Georgie ergänzte: „Wir arbeiten zusammen, weil wir das können und wollen.“

dapd

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