Mehr Sauberkeit und Ordnung in der Äußeren Neustadt

Das Konzept von Bürgern und Stadtverwaltung ist einmalig in Dresden. Unter dem Motto “Szeneviertel – ja, Dreckecken – nein“ werden Papierkörbe aufgestellt, öffentliche WCs geplant und Ordnungsamtkontrollen verstärkt. +++

Im Juli diesen Jahres wurde das Handlungskonzept „Szeneviertel – ja, Dreckecken – nein“ für die Äußere Neustadt der Öffentlichkeit vorgestellt und diskutiert. Anregungen und Hinweise der Einwohnerschaft bezogen sich insbesondere auf fehlende Papierkörbe, dringend benötigte öffentliche WCs und die bessere Durchsetzung ordnungsrechtlicher Vorschriften.

Die Arbeitsgruppe aus Vertretern der Stadtverwaltung und Akteuren der Neustadt arbeitet seitdem regelmäßig an der Umsetzung. Es wurden insgesamt 13 zusätzliche Standorte für neue Papierkörbe festgelegt, deren Aufstellung je nach Witterung voraussichtlich im März erfolgt. Die neuen Standorte befinden sich an den Einmündungen: Rothenburger/Böhmische Straße, Rothenburger/Louisenstraße, Bautzner/Rothenburger Straße, Kamenzer/Louisenstraße, Görlitzer/Sebnitzer Straße, Rudolf-Leonhard-Straße/Bischofsplatz, Conradstraße/Bischofsplatz und Conradstraße/Friedensstraße. Die Kosten hierfür betragen etwa 12 000 Euro.

Die Arbeitsgruppe erreichte außerdem, dass in die Planung zum Umfeld der „Scheune“ auch ein öffentliches WC an der Louisenstraße 32 aufgenommen wurde. Dafür muss jedoch noch die Finanzierung gesichert werden. Ein weiteres WC ist für den Alaunplatz geplant.

Der Gemeindliche Vollzugsdienst des Ordnungsamtes hat seine Einsätze in der Äußeren Neustadt weiter optimiert und so die Grünanlagen- und Spielplatzkontrollen und die allgemeine Präsenz erhöht. So konnte das Amt für Stadtgrün- und Abfallwirtschaft noch frühzeitiger über volle Papierkörbe und Wertstoffsammelbehälter sowie abgestellten Sperrmüll informiert werden. Auch die Hundekontrollen wurden in der Äußeren Neustadt verstärkt.

Mit pfiffigen Hinweisen an besonders stark frequentierten Orten sollen Müll oder andere Verunreinigungen reduziert werden. Zurzeit suchen die Akteure der Arbeitsgruppe nach öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen, mit denen dieses Ziel erreicht werden kann. Dabei sollen Ideen von Bürgerinnen, Bürgern und Gewerbetreibenden mit einfließen. Im nächsten Jahr können engagierte Einwohnerinnen und Einwohner die Pflege von Baumscheiben, sogenannte „Baumscheibenpatenschaften“, übernehmen.

Das gemeinsame Konzept von Bürgerinnen, Bürgern und Stadtverwaltung ist einmalig in Dresden. Es wird bis 2013 schrittweise aus Mitteln von Stadtverwaltung und Bürgerschaft umgesetzt. Am Ende des vom Ortsamt Neustadt koordinierten Prozesses soll kein klinisch sauberer Stadtteil entstehen, sondern ein Ort, an dem sich Bewohnerinnen und Bewohner sowie Gäste noch wohler fühlen.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden
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