Mehr Studierende an Sachsens Hochschulen

Die sächsischen Hochschulen haben im vergangenen Jahr 21.104 Studienanfänger aufgenommen. Die endgültigen Zahlen hat das Statistische Landesamt am Mittwoch herausgegeben. Damit bleibt die Anzahl der Studienfänger in Sachsen stabil auf hohem Niveau.

Im Dezember 2015 waren 113 281 Studentinnen und Studenten an sächsischen Hochschulen immatrikuliert. Im Vergleich zum Vorjahr stieg somit die Studierendenzahl um 707 bzw. 0,6 Prozent. Die Zahl der jungen Menschen, die 2015 erstmals ein Hochschulstudium begannen (Studien-anfänger), betrug 21 104. Das waren 291 bzw. 1,4 Prozent weniger als 2014.

Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, belegten 71,5 Prozent (81 011) aller Studierenden Studiengänge an den 6 Universitäten. Ein Viertel der Studenten (28 376) wählte eine der 12 Fachhochschulen. 2 935 (2,6 Prozent) Studentinnen und Studenten studierten an den 6 Kunst-hochschulen und 959 (0,8 Prozent) an den 2 Verwaltungsfachhochschulen.

Maschinenbau/-wesen war mit 7 379 Immatrikulationen insgesamt das meistgewählte Studienfach. Mit einem Anteil von fast 90 Prozent männlichen Studenten ist es eine Männerdomäne. Bei den Studentinnen stand das Studienfach Medizin mit 2 995 Einschreibungen an erster Stelle.

Der Anteil der Frauen lag bei den Studierenden bei 45,5 Prozent und bei den Studienanfängern bei 48,8 Prozent.

Jeder 7. Student in Sachsen kam aus dem Ausland, die meisten aus China (2 885) und Österreich (1 708). Vor allem die Zahl der chinesischen Studenten ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. 2015 waren doppelt so viele eingeschrieben wie 2010.

Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen