Mehr Wohnungen für Asylbewerber benötigt

Für die Unterbringung von Asylbewerbern muss die Stadt Chemnitz in diesem Jahr deutlich mehr Wohnraum anmieten als zunächst geplant.

So werden laut Verwaltung bis Jahresende etwa 560 Wohnungen benötigt. Dadurch entsteht ein Mehrbedarf von rund 1 Million Euro.

In Chemnitz werden die der Stadt zugeteilten Migranten zu einem Drittel in Gemeinschaftsunterkünften und zu zwei Dritteln in Mietwohnungen untergebracht.

Aufgrund des hohen Leerstandes seien es auf dem Chemnitzer Wohnungsmarkt keine Engpässe erkennbar, heißt es im Rathaus. Bei der Suche nach geeignetem Wohnraum richte man sich sowohl an die Wohnungsgesellschaften, als auch an private Vermieter.

Interview: Philipp Rochold (parteilos), Sozialbürgermeister