Mehrere Hochwasserschutz-Maßnahmen in Chemnitz geplant

Chemnitz – Die Stadt Chemnitz plant für das Jahr 2018, sowie für 2019 weitere Hochwasserschutzmaßnahmen durchzuführen.

So ist für dieses Jahr ein Ersatzneubau der Brücke über den Pleißenbach in Röhrsdorf vorgesehen. Dies ist nötig, da das alte Bauwerk erhebliche Mängel aufweist. So sind die Fundamente teilweise unterspült. Zudem kann durch die bestehende Brückenkonstruktion nicht genügend Wasser ablaufen, was bei Hochwasserereignissen immer wieder zu Überflutungen der umliegenden Grundstücke führte. Das neue Bauwerk ist daher als Überführung geplant. Der Pleißenbach wird offen gelegt und mittels Uferstützwänden abgesichert. Insgesamt soll die Bauzeit von April 2018 bis November 2018 andauern.

Eine weitere Maßnahme zum Hochwasserschutz soll in Harthau umgesetzt werden. Dort soll an der Würschnitz ein Ersatzneubau der Uferstützwand an der Klaffenbacher Straße erfolgen. Laut Stadt ist aufgrund der Schädigungen am Bauwerk und des stark gewachsenen Verkehrsaufkommens die Standsicherheit nicht mehr gewährleistet. Für die Umsetzungen der Baumaßnahme wird eine Bauzeit von 7 Monaten, in der Zeit von April 2019 bis Oktober 2019 veranschlagt.

Ebenfalls für das Jahr 2019 ist im Chemnitzer Zentrum eine Maßnahme zum Hochwasserschutz geplant. An der Fabrikstraße oberhalb der Brücke Hartmannstraße soll ein Ersatzneubau für die Uferstützwand zur Chemnitz gebaut werden. Auch hier weist das Bauwerk erhebliche Schäden auf. Laut Stadt bestehe bei einem erneuten Hochwasser sogar die Gefahr des Einsturzes. Eine Instandsetzung sei aufgrund des Schadensumfanges nicht mehr sinnvoll und wirtschaftlich. Für den Ersatzneubau ist eine Bauzeit von 8 Monaten, beginnend im April 2019 geplant.

Insgesamt investiert die Stadt Chemnitz rund 1,8 Millionen Euro in den Hochwasserschutz. Der Stadtrat muss den Plänen allerdings noch in seiner Sitzung am 24. Januar zustimmen.