Mehrere Kilogramm Drogen bei Dresdner entdeckt

15 Kilogramm Amphetamin unter Holzfußboden versteckt.

Bereits am 20. November 2008 fanden Zöllner einer Kontrolleinheit des Hauptzollamtes Duisburg bei einem 37 Jahre alten Dresdner rund fünf Kilogramm Marihuana. Der Mann war zuvor in seinem PKW aus den Niederlanden in die Bundesrepublik eingereist. Das Rauschgift befand sich – eingeschweißt in zwei Alusäcke – in einerReisetasche hinter den Vordersitzen des Fahrzeuges. Das Zollfahndungsamt Essen übernahm die weiteren Ermittlungen. Die zuständige Staatanwaltschaft Kleve ordnete aufgrund der sichergestellten Menge Marihuana die Durchsuchung des Wohnsitzes des Mannes in Dresden an.

Beamte der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift des Landeskriminalamtes Sachsen und des Zollfahndungsamtes Dresden (GER Sachsen) nahmen die Räumlichkeitengenau unter die Lupe und stießen in einem als Werkstatt genutzten Raum nochmals auf eine beträchtliche Menge Betäubungsmittel: In acht etwa gleich großen Paketen befanden sich zusammen rund 15 Kilogramm Amphetamin.

Weitere acht Pakete mit in etwa dem gleichen Gesamtgewicht enthieltenein weißes Pulver, bei dem es sich offensichtlich um Streckmittel handelt.Doch noch nicht genug: zwei Dosen waren mit rund 3000 Stück Ecstasy-Tabletten gefüllt. Alle Betäubungsmittel befanden sich in zwei Pappkartons, die in einemHohlraum unter dem Holzfußboden deponiert waren. Die sichergestellte Menge Marihuana deutete darauf hin, dass derDresdner nicht allein handelte.

Am 04.12.2008 führten die Ermittlungen des Zollfahndungsamtes Essen undder GER Sachsen dann auchzur Festnahme einer weiteren Person. Es handelt sich um einen 49 Jahre alten Niederländer mit Wohnsitz inDresden.Wem die Betäubungsmittel aus der Werkstatt zuzurechnen sind, soll nunderen kriminaltechnische Untersuchung klären. Beide Beschuldigte befinden sich in Untersuchungshaft.

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