Mehrere tote Karpfen im Schloßteich gefunden

Chemnitz – Am Wochenende bot sich den Besuchern am Schloßteich ein trauriger Anblick.

Mehrere etwa einen halben Meter große Karpfen schwammen regungslos an verschiedenen Stellen, an der Wasseroberfläche des Teiches. Nach Angaben der Stadt Chemnitz waren die Karpfen eines natürlichen Todes gestorben. Bei einer Untersuchung vom amtlichen Tierarzt seien äußerlich keine Merkmale festgestellt worden, die auf eine anzeigepflichtige Tierseuche oder Tierkrankheit hinweisen würden.

Als Ursache des Fischsterbens wird im Moment von einer verminderten Sauerstoffsättigung des Wassers ausgegangen. Sowohl die sommerlichen Temperaturen, als auch der dadurch zunehmende Algenwachstums, sind die Folgen des Sauerstoffmangels.

Der Teich wird aus dem Pleißbach gespeist, welcher derzeit zu Nährstoffreich ist. Darüber hinaus hat sich in den vergangenen Jahren wieder viel Schlamm angesammelt. Auch die Fütterung von Enten oder das unsachgerechte Wegwerfen von Abfall wirken sich negativ auf die Wasserqualität des Teiches aus.

Ein neues Steuerungssystem für die Wehre und die Sanierung der Uferbereiche sind bereits in Planung, um die Wasserqualität zu verbessern.