Mehrheit der Unternehmen in der Region wollen in diesem Jahr investieren

70 Prozent der hiesigen Firmen haben für das aktuelle Jahr konkrete Investitionsvorhaben, dabei geht es vorrangig um betriebliche Neuanschaffungen (52 Prozent) und Bauvorhaben (19 Prozent). +++

Trotz anhaltenden Turbulenzen um die europäische Wirtschaft und den Euro sind die Unternehmen in Ostsachsen weiterhin gut aufgestellt: 76 Prozent der befragten Firmen schätzen ihre aktuelle Geschäftssituation als gut bzw. sehr gut ein. Dies ist das Ergebnis des aktuellen Wirtschaftsbarometers der Ostsächsischen Sparkasse Dresden. Dafür wurden vom Institut für Markt- und Politikforschung dimap 200 Firmen in Dresden, den Landkreisen Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und Teilen des Landkreises Bautzen befragt.
 
Die große Mehrheit der hiesigen Firmen (70 Prozent) haben für das aktuelle Jahr konkrete Investitionsvorhaben, dabei geht es vorrangig um betriebliche Neuanschaffungen (52 Prozent) und Bauvorhaben (19 Prozent). Die meisten dieser Vorhaben (58 Prozent) haben ein Investitionsvolumen bis 50.000 Euro, weitere 8 Prozent wollen Projekte bis zu einer Viertelmillion Euro verwirklichen. Vorhaben mit einem Volumen über 250.000 Euro planen weitere 4 Prozent der Unternehmen.

Nach Branchen haben Industrie und Baugewerbe die Nase vorn (76 Prozent), gefolgt von den Handwerksbetrieben (68 Prozent).

Besonders erfreulich für die Ostsächsische Sparkasse Dresden ist ein weiteres Ergebnis der Befragung: Die meisten Unternehmer (73 Prozent) wollen ihre Investitionsvorhaben mit Eigenkapital stemmen. Wenn es um eine Fremdfinanzierung geht, rangiert die Sparkasse als potenzieller Kreditgeber klar an erster Position (13 Prozent). Eine Finanzierung über eine Privatbank können sich hingegen nur 5 Prozent der Befragten vorstellen.

Quelle: Ostsächsische Sparkasse Dresden

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