Mendelsohn -Denkmal wieder errichtet

Seit Samstag steht die neugestaltete Statue gegenüber der Thomaskirche. Professor  Kurt Masur und Oberbürgermeister Burkhard Jung hielten die Eröffnungsrede.

Mendelsohn war von 1835 1847 Gewandhauskapellmeister, sein Geburtstag jährt sich 2009 zum 200mal. Für den 1847 verstorbenen Musiker wurde bereits am 26. Mai 1892 ein Denkmal, nach Entwürfen von Werner Stein, in der Messestadt errichtet.

Dieses Denkmal wurde von den Nazis eingeschmolzen. Der Komponist galt als Jude und sollte aus der Öffentlichkeit entfernt werden. Im Jahre 2003 wurde die Wiedererrichtung durch den damaligen Oberbürgermeister Wolfgang Tiefensee und dem Ehrendirigenten des Gewandhausorchesters Prof. Kurt Masur beschlossen.

Dank einer großzügigen Spende des Mäzens Dr. Wolfgang Jentzsch (gest. Juli 2006) konnte mit der Wiedererrichtung begonnen werden.