Mendelssohn-Ausstellung im Stadtgeschichtlichen Museum

Am Mittwoch eröffnet im Stadtgeschichtlichen Museum die Ausstellung „50 x Mendelssohn“. Die Ausstellung zeigt erstmals 50 herausragende Stücke aus der Privatsammlung des Berliner Mendelssohn-Forschers Rudolf Elvers. +++

Bis zum 8. Januar können Besucher im Stadtgeschichtlichen Museum Musikmanuskripte, handschriftliche Abschriften seine Kompositionen und kostbare Bücher und Notendrucke bewundern. 
Es gibt auch mehrere unbekannte Bilder von Mendelssohn und ein anrührendes Familienalbum mit Zeichnungen der Ehefrau und der Kinder. 
Ein kleines Highlight der Ausstellung: Acht Briefe von Cécile Mendelssohn Bartholdy an ihren Ehemann, den Komponisten und Gewandhauskapellmeister Felix Mendelssohn Bartholdy. 
Bisher vermutete man, dass das Ehepaar ihre Liebesbriefe vernichtet hätten, dass nun doch einige Exemplare ausgestellt werden können ist eine kleine Sensation.
Die rund 1000 Stücke Umfassende Privatsammlung von Rudolf Elvers wurde dem Stadtgeschichtlichen Museum bereits im März 2011 übergeben. Für den Privatsammler war es wichtig, dass die Raritäten seiner Sammlung in Mendelssohns Hauptwirkungsort ausgestellt werden. 
Mendelssohn war Komponist und in Leipzig von 1835 bis zu seinem Tod 1847 Gewandhauskapellmeister. Er gründete in Leipzig das erste deutsche Konservatorium.