Menschenkette am 13. Februar in Dresden doch möglich?

Dresden - Nachdem es bis zuletzt nicht möglich schien, die Menschenkette am 13. Februar zum Gedenken an die Luftangriffe auf Dresden stattfinden zu lassen, gibt es jetzt neue Hoffnung und Pläne. 

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Möglicherweise kann die Menschenkette durch Dresden am 13. Februar nun doch umgesetzt werden. Zuletzt hieß es seitens der Stadt Dresden, dass die Aktion aufgrund der Corona-Infektionslage und den entsprechenden Beschränkungen höchstwahrscheinlich nicht stattfinden könne. Wie durch Ministerpräsident Michael Kretschmer angekündigt, sollen die Corona-Einschränkungen in Sachsen jedoch nach dem 14. Januar gelockert werden. Dann sollen u.a. Versammlungen mit bis zu 1.000 Teilnehmern möglich sein. Wie Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch der SZ mitteilte, wäre dadurch eine Umsetzung der Menschenkette möglich. Entsprechende Planungen finden bereits statt.

 

Zahlreiche Dresdner finden sich jährlich am 13. Februar zusammen und erinnern an die Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg. Die Menschenkette soll ein Zeichen für den Frieden und gegen Gewalt und Kriegsherrschaft sein. Sie wurde 2010 von der damaligen Dresdner Oberbürgermeisterin Helma Orosz initiiert. Damit soll außerdem verhindert werden, dass Rechtsextreme den Gedenktag für ihre Ideologie missbrauchen.