Abgesagt – Merkel kommt am Sonntag nicht nach Dresden

Eigentlich sollte Angela Merkel am Sonntag bei der Auftaktveranstaltung zur Woche der Brüderlichkeit mit der Buber-Rosenzweig Medaille ausgezeichnet werden.

Geplant war eine Großveranstaltung im Kulturpalast mit ca. 1000 Gästen. Da viele ältere Menschen und solche mit eventuellen Vorerkrankungen zur Veranstaltung gekommen wären entschied der Veranstalter, das Präsidium des Deutschen Koordinierungsrates e.V. diese fürs Erste abzusagen.

Oberbürgermeister Dirk Hilbert dazu: "Es ist sehr bedauerlich, dass die Auftaktveranstaltung der Woche der Brüderlichkeit mit der Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel vom Veranstalter abgesagt wurde. Die Gründe dafür sind selbstverständlich nachvollziehbar. Wir hoffen sehr, dass die Veranstaltung in Dresden nachgeholt werden kann und Dresden ein würdiger Gastgeber sein wird."

Hintergrund:

Seit 1952 begehen die Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit im März die Woche der Brüderlichkeit. Nicht nur im März, sondern das ganz Jahr über finden in Dresden Veranstaltungen zum Thema „Tu deinen Mund auf für die Anderen“ statt. Städtische, kirchliche und gesellschaftliche Akteure haben dazu über 60 Veranstaltungen geplant.

Konzerte, Lesungen, Ausstellungen, Theater und Vorträge zeigen, wie lebendig und vielfältig Dialog sein kann. „Mit diesem Jahresprogramm wollen wir das Anliegen der Woche der Brüderlichkeit in die Stadtgesellschaft hineintragen“, sagt Oberbürgermeister Dirk Hilbert. „Das Jahresmotto ist für mich ein klares Bekenntnis zu Zivilcourage und einer Kultur des friedlichen und respektvollen Miteinanders, unabhängig von Glauben oder Herkunft. Dafür müssen wir immer wieder das Gespräch suchen, und in unserem Programm gibt es dafür ganz wunderbare Möglichkeiten.“

Über Veranstaltungen und die Hintergründe der Woche der Brüderlichkeit informiert die Website www.wdb-dresden.de.

© CDU/Laurence Chaperon