Messe Dresden schreibt rote Zahlen

Die Messe Dresden kommt nicht aus den roten Zahlen. Auch 2008 schlägt wieder mit einem Minus zu Buche. Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert hat heute darüber informiert, wie die Stadt das Ruder herum reißen will.

Die Messe hat auch 2008 wieder Verlust gemacht. Das Jahr endete für das Unternehmen mit einem Minus von 1,2 Millionen Euro. Das sind gerade mal 400 Tausend Euro weniger als noch 2007. 
Über 400 Tausend Besucher kamen im vergangenen Jahr ins Ostragehege. Mit rund 70 Veranstaltungen büßte die Messe im Vergleich zum Vorjahr jedoch 18 Messen und Ausstellungen ein. Denn 2007 konnte die Messe von der mehrmonatigen Schließung des Kulturpalastes profitieren. Um wieder mehr Veranstaltungen ins Haus zu holen, hat die Messe jetzt einen neuen Marketingleiter ins Boot geholt. Daniel Sechert ist das neue Gesicht. Der gebürtige Sachse lenkt künftig die Öffentlichkeitsarbeit der Messe Dresden.

Der erste Spatenstich für das neue Tagungszentrum soll Mitte Februar sein. Die Stadt investiert in das Kongressgebäude rund fünf Millionen Euro. 
2010 soll dann der Röschenhof saniert werden, so dass darin auch Tagungen statt finden können, so Hilbert weiter. Im Neubau sollen bereits im Herbst erste Veranstaltungen statt finden. Was die Messen und Ausstellungen 2009 betrifft, ist wieder jede Menge geplant. Bereits jetzt stehen 65 Veranstaltungen fest. Von Fach- bis Verbrauchermessen verspricht der Messe-Chef ein breites Spektrum.
Als weitere Publikumsmagneten verspricht sich Ulrich Finger unter anderem die „Ostermesse“, der „Reisemarkt“ und „Aktiv und Vital“.

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Mehr dazu erfahren Sie in der Drehscheibe Dresden, stündlich ab 18 Uhr auf DRESDEN FERNSEHEN.

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