Mikro- und Nanoelektronik – die Zukunft des Forschungsstandortes Sachsen

Eine neue Kooperation zwischen Fraunhofer-Einrichtungen und den Technischen Universitäten Dresden und Chemnitz, sollen den Freistaat im Bereich Mikro- und Nanotechnologie, zum Leistungszentrum für Mikro- und Nanoelektronik machen. +++

Im Video sehen Sie die Interviews mit Stanislaw Tillich (CDU), Sächsischer Ministerpräsident, Prof. Dr. Reimund Neugebauer, Präsident Fraunhofer-Gesellschaft & Prof. Dr. Hans Müller-Steinhagen, Rektor Technische Universität Dresden.

Mit ganz kleinen Sachen, ganz Großes erreichen ? Eröffnung Fraunhofer
Leistungszentrum für Mikro- und Nanoelektronik in Dresden

Heute eröffnete die Fraunhofer-Gesellschaft ihr ?Leistungszentrum Mikro-
und Nanoelektronik? in Dresden. ?Das neue Zentrum stärkt unsere
Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in Dresden. Die Landeshauptstadt
ist froh und dankbar zugleich, dass es gelungen ist, eines und dann genau
dieses hierher zu bekommen. Unser Dank gilt auch dem Freistaat, dass er
das neue Zentrum finanziell unterstützt“, so der Erste Bürgermeister Dirk
Hilbert.

Fraunhofer Leistungszentren gibt es wenige in Deutschland an ausgewählten
Standorten. Die Landeshauptstadt mit über 2000 Mitarbeitern im Bereich
Werkstoffforschung, fast 6000 Mitarbeitern im Halbleiterbereich, dazu das
Know-how der Forschungseinrichtungen ? das alles sind wichtige Argumente
für Dresden gewesen. ?Das Zentrum ist ein Modell für die Verzahnung von
Forschung und Fertigung. Damit passt es hervorragend zu den bisherigen
Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten am Standort“, so Hilbert weiter.
Damit wird Dresden zu einem der wichtigsten Standorte der europäischen
Spitzenforschung auf dem Gebiet der Nanoelektronik. Bereits heute ist die
Region Dresden mit einem Netzwerk aus Industrie, Instituten und
Hochschulen der größte europäische Elektronikstandort.

Mit Blick auf die Diskussion zum Dresdner NanoZ, einer Objektgesellschaft,
die im Umfeld des neuen Leistungszentrums agiert: ?Es wäre schade und
konterkarierend, wenn Stadträte aus kleinlichen Erwägungen, die
grundsätzliche und standortprägende Branche sowie deren Unternehmen in
Frage stellen. Das Signal wäre verheerend nach außen“, so Hilbert aus
aktuellem Anlass und im Vorfeld der morgigen Sitzung des Stadtrats.

Quelle: Pressemitteilung der Landeshauptstadt Dresden