Militärhistorisches Museum Dresden öffnet am Samstag

Nach 7 Jahren öffnet das MHM in Dresden nach komplettem Umbau und mit neuem Konzept erstmals wieder seine Türen. +++

mehr dazu im Video

Durch das historische Militärgebäude wurde ein Keil getrieben. Ein symbolhaftes Stilmittel – geschaffen vom amerikanischen Stararchitekten Daniel Libeskind. Zur offiziellen Wiedereröffnung des Militärhistorischen Museums am Freitagvormittag war er ebenso angereist wie der Bundesverteidigungsminister -der in seinem Grußwort vor allem die differenzierte und selbstkritische Herangehenweise an das schwierige Thema Krieg lobte

Der Libeskind-Keil – eine Spaltung, die sich auch im Inneren des Gebäudes fortsetzt. So findet der Besucher im Altbau all das, was er von einem Militärmuseum erwartet – historische Waffen und Kriegsgerät, Helden, Schlachtfelder und Uniformen. Im Neubau geht man einen anderen Weg. Hier steht der Mensch mit seiner Natur im Mittelpunkt – der erst den Krieg erfindet, um dann selbst darin unterzugehen. In 11 Themenparcours mit unzähligen Installationen und Kunstobjekten wird der Besucher mit seinem eigenen Aggressionspotential konfrontiert – und hat am Ende der Ausstellung im besten Fall jede Menge Stoff zum Nachdenken über Sinn und Unsinn von Krieg und Gewalt. Mehr als 10 Tausend Exponate auf 13 Quadratmetern Fläche machen das Museum nicht nur zu einem der modernsten, sondern auch größten Militärhistorischen Museen Europas. Ab Samstag ist es für die Öffentlichkeit zugänglich, noch bis Anfang nächsten Jahres ist der Eintritt frei.

++
Immer aktuell informiert – mit dem DRESDEN FERNSEHEN Newsletter!

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar