Mindestlohn hat Auswirkungen auf mittelständische Unternehmen in Sachsen

Bei den Klein- und Kleinstunternehmen in Sachsen zeigen sich jetzt die Auswirkungen des Mindestlohns. Arbeitszeitensysteme und verstärkte Bürokratie machen es den Unternehmen schwer. +++

Die etwa 80 Prozent der Klein- und Kleinstunternehmer im Gastgewerbe in Sachsen können die Auswirkungen des Mindestlohns spüren.

Darüber hat der deutsche Hotel- und Gaststättenverband Sachsen am Dienstag informiert.

Dabei ist nicht der Mindestlohn an sich das Problem.

Interview mit Helmut Apitzsch, Präsident DEHOGA Sachsen

Zusätzlich muss ein Arbeitszeitsystem eingehalten werden.

Dieses sieht in der Gastronomie eine 10 Stundenschicht vor. Nicht mehr, und nicht weniger.

Für den Gastronomen Gert Busch ist das nicht durchsetzbar.

Interview mit Gert Busch, Schützenhaus Pulsnitz

Die DEHOGA fordert flexible Arbeitszeiten und dass die Hotelbetriebe nicht mehr für die Subunternehmer haftbar gemacht werden können.

Präsident Helmut Apitzsch sieht Veränderungen auf die Gastronomen zukommen.

Interview mit Helmut Apitzsch, Präsident DEHOGA Sachsen

Nach Angaben der DEHOGA wird es in naher Zukunft die mittelständischen Unternehmen treffen. Die großen Unternehmen werden es leichter haben.

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