Mini-Frühling lässt Winter vergehen

Leipzig – Selten haben sich die Sachsen so über einen trostlosen Winter gewundert, wie in dieser Saison. Die abwechslungsreiche Kombination aus Wasser, Wind und Sonne lässt derzeit keine besonders winterliche Stimmung aufkommen.
 

Um das Wetter vorrauszusagen und die Hoffnung auf den Winter nicht zu begraben, helfen vielleicht ein paar altgediente Bauernregeln. Die sind doch noch am Verlässlichsten, oder?Derzeit scheinen aber auch keine Bauernregeln den Schnee zurückzubringen.

Für die kommenden Tage hat der deutsche Wetterdienst in Leipzig angenehm milde Temperaturen angekündigt. Das habe einen bestimmten Grund:

„Es ist viel Bewegung in der Atmosphäre. Man sieht auf dem Bildschirm das Sturmtief „Helene“, was für diesen Mittwoch angekündigt ist. Dieses führt zu mit einer westlichen Strömung mit milder Luft vom Atlantik.  Das führt zu einer deutlichen Erwärmung, so dass wir am Mittwoch und am Donnerstag zu Tageshöchsttemperaturen zwischen elf  und 12 Grad bekommen können.“, erklärt der Meteorologe Jens Oehmischen.

Die Hoffnung auf eine weiße Schneedecke muss sich erstmal in Grenzen halten. Vielleicht kann aber noch der Februar ein weißes Band bringen.
„Aber keine Angst. Der Schnee fließt nicht gleich sofort weg in den Bergen. Denn es wird in Hinblick auf die nächste Woche wieder ein bisschen kühler. Sodas in den Kammlagen unserer Mittelgebirge der Frost wieder zurück kommt.“, ergänzt Oemichen.

Wenn man den Bauernregeln aber doch Vertrauen schenken mag, sollte man am Donnerstag aufmerksam sein, denn:
Wenn die Sonne am Paulustag lacht, wird auch ein gutes Jahr gebracht.