Ministerin fordert einheitliche Regelungen beim Hygiene-Barometer

Im Vorfeld der Verbraucherschutzkonferenz hat Sachsens Verbraucherschutzministerin Christine Clauß erneut auf die Notwendigkeit einer bundeseinheitlichen, verpflichtenden Regelung beim Hygiene-Barometer hingewiesen. +++

„Frau Aigner sorgt mit ihrer Ankündigung, dass jedes Bundesland selbst entscheiden kann, was es macht, für einen Flickenteppich, der für ähnlich Verwirrung sorgen wird wie die Lösungen zum Nichtraucherschutz“, so die Ministerin.

Des Weiteren kritisierte Christine Clauß das Vorgehen der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, so kurz vor der Konferenz Fakten zu schaffen, „ statt das Gespräch mit den Bundesländern und den Beschluss abzuwarten.“

Für Verbraucherschutzministerin Christine Clauß steht außer Frage, dass die Verbraucher zukünftig wissen sollen, wie Restaurants, Bäcker oder Fleischer bei der Überwachung der Lebensmittelhygiene abgeschnitten haben.

»Die meisten der Unternehmen haben sich vor nichts zu fürchten. Ihnen wird die Bestätigung der guten Qualität bei der Kundengewinnung helfen. Bei den schwarzen Schafen, die sich nicht an die Hygienevorschriften halten, ist es nur korrekt, wenn dieses Fehlverhalten öffentlich wird und Verbraucher in Kenntnis des Fehlverhaltens entscheiden können, ob sie das Restaurant oder den Fleischer dennoch aufsuchen. «

Allerdings müsse klar sein, dass ein gutes Urteil in Sachsen auf der gleichen Basis ausgesprochen werde wie in Bayern oder Schleswig-Holstein. Deshalb müsse die bundesweit einheitliche und verpflichtende Lösung kommen.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz