Ministerpräsident sieht Hilfebedarf für Chemnitz

Chemnitz- Man muss im Gespräch bleiben. Das kündigte Michael Kretschmer bei seinem ersten Sachsengespräch im vergangenen Jahr an.

Gut zehn Monate später lud der sächsische Ministerpräsident am Mittwoch erneut in das Stadion an der Gellertstraße ein, um sich mit den Chemnitzer Bürgern auszutauschen. Gemeinsam mit einer Vielzahl von Staatsministern versammelte Kretschmer und Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig die Teilnehmer an verschiedenen Tischen mit spezialisierten Themen. Die angesprochenen Themen reichten von der Pflege, über die Bildung bis hin zur Sicherheit. Besonders auffällig war dabei, dass Chemnitz in Zukunft Hilfe benötigen wird. Das weiß auch der Ministerpräsident.

Auch Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig betonte die Dringlichkeit von auswärtigen Fachkräften. Immer mehr Stellen bleiben in Chemnitz aufgrund von Arbeitnehmermangel unbesetzt. Durch die Bürgergespräche wollen die sächsischen Staatsminister Anregungen aufnehmen und umsetzen. Für die Gewährleistung der Sicherheit wurden bereits mehr Polizeikräfte eingestellt. Auch das umfangreiche Bildungspaket ist bereits auf dem Weg.

Die Sachsengespräche finden im gesamten Freistaat statt. Nach hitzigen Debatten im vergangenen Jahr zeigten sich Kretschmer und die beteiligten Staatsminister zufrieden über die regen Beteiligungen und Änderungsvorschläge der sächsischen Bürgerinnen und Bürger.