Ministerpräsident Tillich reist mit Wirtschaftsdelegation nach Vietnam

Der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Stanislaw Tillich, besucht mit einer etwa 60-köpfigen Delegation vom 25. März bis 31. März Vietnam. Ziel der Reise ist es, die bestehenden guten Beziehungen zwischen dem Freistaat Sachsen und Vietnam vor allem in den Bereichen Wirtschaft, Umweltschutz, Wissenschaft und Kultur zu pflegen und auszubauen.

Sachsen und Vietnam verbindet eine lange Freundschaft. Vietnamesen sind zum einen die größte ausländische Bevölkerungsgruppe im Freistaat. Zum anderen zeichnen sie sich durch eine weitgehende Integration aus, vor allem im Bildungsbereich. In Vietnam wird die deutsche Sprache gepflegt. Etwa 100.000 Vietnamesen sprechen deutsch.

Sächsische Unternehmen und Universitäten tragen maßgeblich und nachhaltig zum Umweltschutz und zur Umweltsanierung in Vietnam bei. Ein Beispiel ist die Ha Long Bucht, die als Weltkulturerbe eingestuft ist.

„An unserem sächsischen Know-how im Umweltschutz hat Vietnam großes Interesse“, erklärte Ministerpräsident Tillich am Vortag der Reise. „Ich erleichtere heimischen Unternehmen den Kontakt zu vietnamesischen Partnern. Die Erfahrung zeigt, die Türen, die ich als Ministerpräsident im Ausland öffnen kann, sind für sächsische Unternehmen hilfreich und gewinnbringend“, so Tillich weiter.

Zur Delegation gehören der Präsident der Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft, Bodo Finger sowie Vertreter mehrerer sächsischer Hochschulen und 20 sächsische Unternehmer.