Ministerpräsident Tillich: ‚Sachsen zählt zu den innovativsten Regionen Europas‘

Unter den 37 europäischen Regionen mit den höchsten Ausgaben für Forschung und Entwicklung sind elf deutsche. Sachsen belegt Platz 14. +++

Sachsens Staatsregierung setze die richtigen Prioritäten und unterstütze vor allem den Mittelstand bei Investitionen und Forschung, sagte Tillich am Montag in Dresden anlässlich der Feierlichkeiten zum 20. Jubiläum der Sächsisch-Bayrischen Wirtschaftstage, des Wirtschaftsrates Sachsen und des Wirtschaftsbeirates Bayern. Dabei hielt er eine Rede zum Thema: „Konkurrenz mit den innovativsten Ländern der Welt: Politische Handlungsfelder des Freistaates Sachsen.“

„Sachsen gegen Japan, die USA, die Schweiz, Kanada, Schweden, Finnland. Nicht zu vergessen das aufstrebende China und Indien, die immer stärker hinein in den Hochtechnologie-Bereich expandieren. Aber die härteste Konkurrenz haben wir hier in Deutschland: Unter den 37 europäischen Regionen mit den höchsten Ausgaben für Forschung und Entwicklung sind elf deutsche. Auf Platz eins Baden-Württemberg, Bayern auf Platz neun und Sachsen auf Platz 14. Wir dürfen uns also zu den innovativsten Regionen Europas – und damit auch der Welt zählen. Aber man sieht zugleich: Nach oben ist noch Platz. Und wir stellen uns die Frage: Wie können wir weiter aufrücken?“, fragte der Ministerpräsident in seiner Rede.

Die Antwort: „Wir haben technologisches Know-how in Zukunftsbranchen, gute Schulen und Hochschulen, eine breit aufgestellte und gut vernetzte Wirtschaft. Der Freistaat Sachsen unterstützt insbesondere den Mittelstand bei Investitionen sowie Forschung und Entwicklung. Und wir haben auch die Herausforderungen der Zukunft im Blick, den engeren finanziellen Spielraum und den Fachkräftemangel. Wir setzen die richtigen Prioritäten und arbeiten gemeinsam mit den Unternehmen daran, die Herausforderungen der Zukunft zu meistern“, sagte Tillich.

Bei der zweitägigen Veranstaltung des Sächsisch-Bayrischen Wirtschaftsrates in Dresden werden neben dem Ministerpräsidenten weitere Vorträge gehalten unter anderem von: Prof. Dr. Hilmar Fuchs, Vorstandsvorsitzender des Sächsischen Textilforschungsinstituts e. V, Dr. Uwe Hartmann, Geschäftsführender Gesellschafter der ERMAFA Sondermaschinen- und Anlagen GmbH, Heino von Meyer, Leiter der OECD Berlin Centre, Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates Deutschland, Dr. Otto Wiesheu, Präsident des Wirtschaftsbeirates Bayern, Dr. Hans-Jürgen Wernicke, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Süd-Chemie AG sowie Prof. Dr. Ludger Wößmann, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, Ludwig-Maximilians-Universität München und Bereichsleiter Humankapital und Innovation, ifo Institut für Wirtschaftsforschung.

Quelle: Sächsische Staatskanzlei
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